Predigt – Was sind die Folgen von Pfingsten? Pfingsten 2026

Das Pfingstwunder

1Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort. 2Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, 4und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.

5Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. 6Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde verstört, denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. 7Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer? 8Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache? 9Parther und Meder und Elamiter und die da wohnen in Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia, 10Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Römer, die bei uns wohnen, 11Juden und Proselyten, Kreter und Araber: Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden.

12Sie entsetzten sich aber alle und waren ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? 13Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll süßen Weins.

Die Pfingstpredigt des Petrus

14Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, vernehmt meine Worte! 15Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde des Tages; 16sondern das ist’s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist Joel 3,1-5:

17»Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; 18und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen. 19Und ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden, Blut und Feuer und Rauchdampf; 20die Sonne soll in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt. 21Und es soll geschehen: Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.«

22Ihr Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus von Nazareth, von Gott unter euch ausgewiesen durch mächtige Taten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte getan hat, …

Liebe Gemeinde,

meisterhaft verwebt der Schreiber der Apostelgeschichte des Lukas uns die verschiedenen Fäden zu einen wunderbaren Teppich. Wer schon mal in einer Web-Stube war, weiß, wie hellwach der Weber sein muss, die richtigen Fäden in die richtigen Fugen zu fügen, damit das Motiv / Bild Reihe für Reihe entstehen kann. Und wenn der Teppich fertig ist, sieht er von der einen Seite etwas wirr aus – viele Woll-Fäden, die einfach etwas lose verloren zu sein scheinen, während von der anderen Seite alles in perfekter Ordnung ist.

Hier in Apostelgeschichte 2 haben wir auf der einen Seite das Alte Testament – ganz viele Fäden. Und auf der anderen Seite, das Neue Testament, der neue Bund, das perfekte Bild. Auf der einen Seite des AT nenne ich nur einige Stichwörter, die ständig wiederholt werden, die dann endlich im NT ihren Sinn ergeben.

Teil 1 – der Anlauf

Da haben wir den Geist, der da lebendig macht, wie der Geist schon bei der Schöpfungsgeschichte genannt wird: Gen 1:1  Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. 2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. 3 Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht.

Gen 1:20  Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. 21 Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, dass da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. 22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden. 23 Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.

Da haben wir den Geist, der Leben schafft, und allen lebendigen Wesen sagte Gott: macht die Erde voll. Und so ging sein WORT in Erfüllung.

Als nächstes haben den Turmbau zu Babel, wo die Menschen sich selbst einen Namen machen wollten. Es war die gleiche Versuchung wie bei Adam und Eva, um zu sein wie Gott. Aber Gott verwirrte ihre Sprachen und alle Menschen gingen auseinander. Im Gegenbild dazu ist das Pfingstfest – alle Menschen kamen zusammen und alle verstanden einander, und sie priesen die großen Taten Gottes (nicht ihre eigenen Taten).

Weiter erkennen wir den Bund am Berg Sinai, wo Gott das Gesetz dem Volk Israel gegeben hatte. Auch da erschienen die Zeichen von Feuer und Rauch, und die Menschen hatten Angst und flohen vor Gott. Pfingsten ist das Fest des Gesetzes des Herrn – bis heute bei den Juden. Sie feiern das Fest Schavuot.
Zu Pfingsten erfüllt sich der Neue Bund des Neuen Testamentes, indem der Heilige Geist den Menschen das Gesetz Gottes in ihr Herz gibt, wie Jeremia 31:31f es angesagt hatte.

Das Pfingstfest ist auch ein Erntedankfest bei den Juden bis heute. Die ersten Früchte werden eingebracht und zum Tempel gebracht, mit der Hoffnung, dass nun auch bald die ganze Ernte folgen wird. So bringt Gott seine Ernte ein in das Reich Gottes mit der Ausgießung des Heiligen Geistes, in der Erwartung, dass die ganze Menschheit geerntet werden wird. Für uns ebenfalls ein Missionsfest.

Hier entsteht ein neues Gottesvolk – nicht mehr wie das alte Israel, dass sich durch eigene gute Werke den Himmel erarbeiten wollte, sondern eine Gemeinde, die den rechten Glaubens Abrahams hat, allein aus Gnaden gerecht zu werden.

[Jemand fragte mal: Wenn Abraham heute leben würde, würde er ein religiöser Jude sein, oder sich bei den Christen einordnen? Die Antwort hatte uns Paulus gegeben: Wir glauben den Glauben Abrahams. Er vertraute Gott von ganzen Herzen, dass Gott auch aus den Toten neues Leben hervorbringen werde. So auch wir Christen: allein aus Gnaden, um Christi willen sind wir gerettet.]

Wenden wir uns dem Pfingstereignis zu. Was geschah hier und was für Folgen hatte das.

Teil 2 – das Ereignis.

Hierauf will ich nun nicht lange stillstehen, denn ich darf annehmen, dass ihr die Geschichte kennt. Doch achtet auf drei Schritte, die oft miteinander einfach vermischt werden, aber sie sind unterschiedlich. Es heißt:

A. der Hl Geist kam und setzte sich auf sie; die äußerliche Manifestation waren wie kleine Feuerflammen; dazu ein Brausen wie von einem Wind. Also da war kein Feuer und kein Wind, aber es sah aus wie Feuer und hörte sich an wie Feuer

B.  Sie wurden erfüllt mit dem Hl. Geist. Nun, man wird nur einmal getauft und mit dem Drei-Einigen Gott verbunden, aber dieser Ausdruck “Sie wurden erfüllt mit dem Geist” kommt wiederholt vor. Auch wir sprechen von verschiedenen Arten und Weisen, wie der Heilige Geist uns mitgeteilt wird durch Bibellesen, durch Handauflegung, durch Abendmahl, durch Segnungen. Die Versprechen Gottes werden erfüllt; sie wurden erfüllt.

C. Die Wirkung des Hl. Geist – sie sprachen und wurden verstanden. Also etwas Ungewöhnliches – einige meinten, die Jünger konnten auf einmal andere Sprachen reden, wie wenn ich hier anfangen würde, ägyptisch oder arabisch zu reden oder Chinesisch. Das wäre schon außergewöhnlich. Oder aber das Wunder war ein Hörwunder – also, ich rede hier deutsch, aber selbst die Araber und Chinesen verstehen mich. Was es auf jeden Fall nicht ist – es war keine Ektase, nicht in Zungenreden Geplapper. Es war eine einmaliges Wunder, weil es sich so wohl nicht wieder wiederholt hat, jedenfalls lesen wir nichts davon.

Was geschah noch? Als die vielen Nation die Jünger reden hörten und es verstanden, lesen wir in Vers 12 Sie entsetzten sich aber alle und waren ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden?

Dazu muss man erklären, dass die Juden aus aller Welt, deswegen verwundert waren, nicht weil jetzt in verschiedenen Sprachen gesprochen wurde, sondern weil Gott gelobt wurde in Sprachen der Nationen. Bisher wurde nur in Hebräisch in den Synagogen gelobt, entweder von Gelehrten oder von Musikern. Hebräisch war die göttliche Sprache, nun aber im Freien von einfachen Leuten in verschiedenen Sprachen der Heiden.

Ihr versteht, so waren die Juden erstaunt, dass man Gotteslieder plötzlich in anderen Sprachen hört, außerhalb der Synagoge und nicht in Hebräisch.

Deswegen III was passiert hier? Was sind die Folgen?

Petrus stellt sich öffentlich hin und fängt eine Predigt an. Nun, das muss ich nochmal betonen: der, der sich vor ein paar Tagen ängstlich zugeschlossen hatte aus Angst vor der Geheimpolizei, der nach Galiläer auswich, um seinen alten Beruf wieder aufzunehmen, der Petrus ist völlig verwandelt, stellt sich öffentlich bloß und fängt an, den Menschen zu erklären, was hier eigentlich passiert.

Das ist die erste Predigt der sichtbaren Kirche. Petrus gibt eine geschichtliche Übersicht über viele Jahrhunderte, Jahrtausende und betont, wie Gott am Wirken war, wie Gott am Wirken ist, und wie Gott am Wirken sein wird. Wir bräuchten viel Zeit, diese Predigt durchzustudieren und hoffentlich werdet ihr das irgendwann auch tun. Aber ich möchte auch hier wieder die Wunder hervorheben, die wir eben nannten:

– Menschen kommen zusammen; wer treibt diese Menschen zusammen?

– Menschen hören und sie verstehen. Sie verstehen es als Worte Gottes für sie persönlich.

– Menschen hören und verstehen nicht nur, sondern werden verwandelt, kommen zur Umkehr, Einsicht, bereuen ihre Sünden, lassen sich taufen und werden Teil der neuen Gemeinde Jesu Christi.

Ihr wisst, was diese Menschen vom Geist Gottes getrieben, nun wiederum machten? Sie gingen von dort aus in andere Teile der Erde und sie sammelten weitere Menschen zusammen, predigten ihnen das Wort. Das Wort verwandelte wieder andere Menschen; wiederum wurden andere getauft und zum Leib Gottes hinzugefügt.

Jetzt glaube ich fange ich an mich zu wiederholen: ihr wisst, was diese Menschen machten, nachdem sie zum Glauben gekommen waren? Sie gingen wiederum an ihre Orte – und das Wort Gottes breitete sich aus, bis nach fast 2000 Jahren es auch hier in Süd Afrika eintraf. Wiederholt wird in allen Predigten, was Petrus schon gesagt hatte: Jesus Christus ist der Retter der Welt. Jesus Christus kommt wieder. Es gibt einen Schlusspunkt: Heute ist der Tag des Heils! Heute wirkt der Geist! Heute bekehrt euch und lasst euch taufen auf den Namen Jesu zur Vergebung der Sünden.

Die Predigt, die Verkündigung ist die Art und Weise, wie Gott seine Gemeinde baut. Diese Art ist eine Kopie von dem, wie Jesus Christus es selbst gemacht hat: er predigte. Ja, wir sehen, wie Jesus auch heilte, aber das ist nicht einzigartig im Christentum – alle Religionen heilen und machen gesund. Aber die Predigt, diese Art der Verkündigung ist einmal im Christentum.

Das Wort “Predigt” heißt ansprechen – Gott spricht zu dir. Gott hat mir etwas zu sagen; ich höre, weil das Wort, das mich anspricht, mir meine Sinne öffnet. Wenn ich z.B. durch den Laden gehe und jemand ruft da irgendwas unverständliches in Zulu, dann gehe ich weiter. Aber wenn jemand meinen Namen ausruft: Klaus – dann werde ich hellhörig, dann stehe ich still und schaue um: wer hat mich gerufen? Und ich suche Gemeinschaft. O, du bist es, Herr Müller, wie gut ist es, dich wieder zu sehen. Und dann hat das Wort die Verbindung hergestellt.

Wenn schon das menschliche Wort diese Kraft hat, Verbindung herzustellen, Information und Gemeinschaft zu vermitteln – um wie viel mehr Gottes Wort gefüllt mit der Kraft des Heiligen Geistes.

So gab Jesus seinen Jüngern die Anweisung zu predigen:

Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. (Matt 10,7)

    Das Evangelium muss unter allen Völkern gepredigt werden (Mark 13,10).

    Jesus predigte mit Vollmacht (Luk 4,32).

    Sie predigten, man solle umkehren, und trieben viele böse Geister aus (Mark 6,12).

Und Paulus schreibt – dies ist nur einer von vielen Versen:  Der Glaube kommt aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi (Röm 10,17).

    Die Predigt geschah nicht allein im Wort, sondern auch in der Kraft und in dem heiligen Geist und in großer Gewissheit (1. Thess 1,5).

Pfingsten ist die Erfüllung von dem, was Gott als Erwartung schon durch die Propheten voraus angekündigt hatte: nicht nur einige Auserwählte werden vom Geist Gottes erfüllt werden, sondern der Heilige Geist kam auf sie alle. Nicht alle ließen sich taufen und glaubten, aber die der Geist teilt sich mit.

Der Geist ist wie Jesus: Emanuel = Gott mit uns – und wir mit Gott. Ja, damit die Gemeinde Jesus repräsentieren kann, muss der gleiche Geist, der in Jesus war, nun auch in der Gemeinde sein. Das sehen wir in den Kennzeichen der ersten Gemeinde, was sie taten: sie blieben beständig in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Gebet. Das war das Kraftwerk der Gemeinde Jesu.

Und der gleiche Geist, der in Jesus Worte des Lebens gesprochen hat, spricht nun auch durch die Kirche “Worte des Lebens”, er spricht dich an – jeden Sonntag, in jeder Stillen Zeit in deinem Bibel-lesen, in jeder Andacht. Er predigt. Er befähigt dich, andere anzusprechen, dass auch sie hören und verstehen: Emmanuel = Gott sei mit dir. Amen.

Und der Friede Gottes, der mehr ist als wir verstehen oder begreifen, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn. Amen.

Pfingsten (Die Kirche des Geistes)

Wochenspruch
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.

Introitus – Nr. 39 (oder Nr. 40) (Weisheit 1, 7; Psalm 118, 16)

Epistel

Als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an, zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa? Wie hören wir denn jeder seine eigene Muttersprache? Parther und Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotamien und Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asien, Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Einwanderer aus Rom, Juden und Judengenossen, Kreter und Araber: wir hören sie in unsern Sprachen von den großen Taten Gottes reden. Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem Wein. Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, liebe Männer, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, und lasst meine Worte zu euren Ohren eingehen! Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde am Tage; sondern das ist’s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist: „Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.”

Apostelgeschichte 2, 1 – 18

Hauptlied Komm, Heiliger Geist, Herre Gott 215

Evangelium

Jesus sprach zu seinen Jüngern: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin. Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

Johannes 14, 23 – 27