Predigt – Bist du müde? 02. Sonntag nach Trinitatis 2026

Liebe Gemeine,

wir hören, wie im ersten Teil sich Jesus im öffentlichen Gebet zu Gott wendet – alle können das mit anhören. Und im zweiten Teil, wie auf den orientalischen Markt jeder seine Ware anpreist. Jesus wendet sich zu den Menschen und ruft in die Menge hinein: Kommt zu mir! Kauft umsonst! – wie Gott schon durch den Prophet Jesaja gerufen hat: Jes 55:1-3  Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommet her zum Wasser! und die ihr nicht Geld habt, kommet her, kaufet und esset; kommt her und kauft ohne Geld und umsonst beides, Wein und Milch! Warum zählt ihr Geld für das, was gar kein Brot ist? Warum arbeitet ihr für etwas, davon ihr nicht satt werden könnt? Höret mir doch zu und esset das Gute, so wird eure Seele am Fetten ihre Lust haben. Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir, höret, so wird eure Seele leben; denn ich will mit euch einen ewigen Bund machen, daß ich euch gebe die Erfüllung der Gnadengaben, die ich schon dem König David gegeben habe. 

Und damals schon im Alten Testament hatte die große Einladung kaum eine Wirkung. Da frage ich mich: Herr, warum stellst du dich auf den Marktplatz und rufst laut zusammen mit allen anderen Religionen in die Masse hinein. Wie eine Marktfrau ruft: kauft, kauft, hier bei mir – so auch Jesus auf dem Tempelplatz mitten zwischen Händler, Religionslehrer und Polizisten.

Ist Gott doch der Gott des Himmels und der Erde – warum sehen und erkennen Menschen denn nicht, dass Jesus Gottes Gesandter ist? Warum tritt Gott nicht auf mit Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Sonnenfinsternis – damit sie alle sehen, erschrecken und sich vor IHM beugen?

Warum? Ganz einfach – dann wäre auch dieser Jesus wie alle anderen Göttervorstellungen. Er würde als Machthaber seine Gewalt demonstrieren. Ja, in der Tat würden sich die Menschen vor IHM beugen – aus Angst und Schrecken, Furcht und Gehorsam. Aber ihr Herz würde Gott nicht erreichen. Hast du schon mal gefragt, wie die Menschen einen furchterregenden Diktator lieben?

Und seit dem Paradies sehnt sich Gott, dass seine geliebten Geschöpfe auch IHN lieben werden von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit allen ihren Kräften. Aber das Herz der Menschen bleibt ferne.

Und so macht sich Gott noch mal ganz neu auf den Weg in Jesus. Er kommt zu den Seinen, in Fleisch und Blut als Mensch unter Menschen, und spricht ganz menschlich zu ihnen, freundlich, einladend. Jesus identifiziert sich mit den Menschen in ihrer Armut und Schwachheit, in ihrem Elend und ihrem alltäglichen Überlebungskampf. Er ist ihnen ganz nahe in ihrer Müdigkeit – oder wie es an einer anderer Stelle heißt: Sie waren wie Schafe ohne einen Hirten – zerstreut, ausgeliefert, verwundet und geschunden, ausgebeutet und ohne Hoffnung, dass sich ihre Situation je ändern wird. Zu ihnen kommt Gott in besonderer, die wissen, wie arm sie dran sind.

Natürlich kommt Gott auch zu den Reichen und Mächtigen, aber sie sind es ja gerade, die ihre Macht missbrauchen, die sehr viel vorzuweisen haben und keinen Erlöser brauchen. Bitte, ihr hört hoffentlich richtig: Die Reichen verwerfen Jesus nicht, weil sie reich sind, sondern weil sie meinen, sie brauchen keine Hilfe, keinen Erlöser, keinen Gott. Sie kommen doch ganz gut alleine zurecht und sind stolz darauf. Es gibt ja auch Arme, die meinen, sie brauchen keine Hilfe. Aber zu denen, die wissen, wie abhängig sie sind, zu denen kommt Gott in der schwachen Gestalt des Jesus.

Ich meine, so ist dieser Ausruf zu verstehen: ich danke dir Vater, dass du dies Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart. Den “Unmündigen”, im Griechischen das Wort “näpios” – wahrscheinlich nichts mit “nappies” zu tun aber doch der Bedeutung nach Kinder, die nichts zu sagen haben; einfache simple Leute, ohne Schulausbildung.

Jemand könnte nun befremdet fragen: „Hä? Muss ich denn jetzt ein simpler Mensch sein um Gottes Geheimnisse zu erkennen?“ Gute Frage, nicht wahr? Simpel in der Hinsicht, dass du, wie Kinder, das Reich Gottes auch zulässt, dich einfach hineinnehmen lässt. Simpel – dass du wie ein Kind staunst und Gottes Worte auf dich wirken lässt. Und das kann auch ein Professor/in oder Papst. Auf den Titel kommt es nicht an, sondern auf die Haltung, dieses Geschenk zu empfangen. Denn, Gott kann man nicht kennen, es sei denn … und Jesus sagt es: Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.

Und nun dieser Marktschrei:

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Ich dachte so nebenbei bei mir selbst: ich würde sowas niemals ausrufen, denn ich kann das ja überhaupt nicht erfüllen – aber ER kann! Wenn ich, Klaus Damaske, solch ein Aufruf machen würde, wäre das noch schlimmer als die Versprechen der Politiker vor einer Wahl, denn Jesus redet ja nicht nur von äußerlichen Beschwerden, sondern auch von innerlichen Gemütszustand – Ruhe für eure Seele / Psyche. Das ist das griechische Wort „Psyche“ meint einfach euer Leben, euren Alltag, euer Atem, eure Körperkraft, euer Dasein. Es meint nicht die Seele, wie wir manchmal sagen, nach dem Tode bei Gott sein wird.

“Kommt her zu mir!”, sagt Jesus.

Was sagen wir denn normalerweise zu denen, die niedergeschlagen und schwer belastet sind? Was sagen wir zu denen, die ein Burnout hatten und nervlich am Ende sind? Geht doch bitte zur Rehabilitation; ein Psychiater wird gewiss helfen können, Schuldenberater und sonstige Helfer. Und wenn die nicht helfen können, raten wir: verändere deine Situation, such dir eine andere Arbeit, zieh um in eine andere Stadt, krieg andere Menschen um dich. Usw.

Diese Hilfen sind erst dann eine wirkliche Hilfe, wenn ich erkenne, dass sie wirklich von Gott gesandte Helfer/innen sind. Selbstverständlich dürfen wir auch von Ärzten und Finanzberater Hilfe bekommen. ABER meine erste Hilfe ist vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat, der auch mich geschaffen hat und sicher in seine Hand hält. Jesus kann liefert, was er verspricht!

Und die Einladung der Erquickung kann ja nur dann zur Wirkung kommen, wenn ich mich diesem Versprechen anvertraue. So verstehe ich das “komm zu Jesus” – als eine innere Haltung der totalen Abhängigkeit gegenüber eine Macht von außerhalb von mir, die ich nicht kenne. Ich beginne im Gebet zu stammeln: “Herr, du kommst zu mir und schenkst mir dein Versprechen. So lass dein Wort an mir wahr werden.” Und der Herr kann auch durch Worte eines Psychiaters wirken oder die Medizin des Arztes, oder Hilfe eines Freundes, aber Gott wirkt! ABER, wie gesagt: beginne deine Hilfe hier im Gottesdienst zu suchen, bei deinem Herrn, der dir sein gutes Wort zuspricht: Dir sind deine Sünden vergeben! Gehe im Frienden des Herrn! Gott segne dich!

Und jeder von uns kann von Heilungsgeschichten Zeugnis geben, nicht wahr. Da gibt es viele Arten und Weisen der Hilfen. Einig werden plötzlich und vollkommen geheilt. Andere erleben über Jahre, wie die Heilung des Körpers nach sich zieht. Manche lernen erst über lange Zeit, sich dem Herrn ganz auszuliefern, wo das feste Vertrauen erst später gewachsen ist. Manche haben gar keine körperliche Beschwerden, aber sie wissen, sie brauchen Heilung für die Seele, die Psyche des Menschen. Bei IHM finden wir Ruhe, Schalom, Frieden.

Bitte, ihr, die ihr diese Ruhe, die Harmonie, die Ausgeglichenheit, die Gegenwart des Herrn erfahren habt, schweigt nicht von dem, was ihr erlebt habt. Hier sind viele in unserer Mitte, die noch belastet sind mit Schuld und Groll und Angst und Misstrauen. Vielleicht bist du auch jemand, der darauf wartet, dass Gott doch mal auch auf Lebensfragen Antwort geben wird; vielleicht ist Gott noch mit dir unterwegs. Wo immer du dich auf deinem Lebensweg befindest: lass diese Einladung zu deinen Ohren eingehen: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Und nun noch einen Vers:

29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Was ist das mit diesem Joch? Ihr wisst, was ein Joch ist – ein Holzbalken, der auf dem Nacken gelegt wird. Bei Tieren – um ein Wagen zu zeihen. Bei Menschen – um etwas zu tragen an den Enden des Holzbalken.

Man muss verstehen, dass dieses Bild von einem Joch eine typische Redewendung ist für die Rabbis, die gerne Schüler um sich sammeln wollten. Das Joch sind die Vorschriften, die Rezepte für ein glückliches Leben, die Weisheiten, damit dein Leben gelingen kann. Und wer will denn nicht ein glückliches Leben haben? Der / die nimmt dann gerne auch ein paar Lebensübungen in Kauf; das kostet dann auch Disziplin – aber dafür bekommst du auch Ansehen und Ehre in der Gesellschaft. Das ist so im Sport, Akademie, Wirtschaft und auch als religiöser Lehrer kann man viel Erfolg erarbeiten.

Ihr erinnert euch an Martin Luther … er suchte sich das damals strengste Kloster aus, denn er war in seinem Streben so disparat, bereit, irgendwas zu tun, solange doch nur seine Seele zur Ruhe kommen konnte. Es waren viele lange, schwere Jahre im Kloster, bis die Erkenntnis endlich zu ihm durchgedrungen war durch das Psalmwort: Herr, mache mich gerecht durch deine Gerechtigkeit – nicht meine Gerechtigkeit, meine Werke, sondern durch dem, was DU getan hast. Und der Römerbrief und das Galaterwort: so halten wir dafür, dass der Mensch gerecht werde vor Gott, ohne des Gesetzes Werke, (allein) durch den Glauben.

Wenn ich das Bild vom Joch übertragen darf: Zuerst hatte sich Martin Luther unter das Joch des Augustiner Orden gestellt. Mit den anderen Mönchen hatte er gestrebt, die Stufen der Heiligkeit zu Gott zu steigen. Bis Gott ihm das andere Joch gezeigt hatte: Das Joch Jesu. Stelle dich zu Jesus – der hat schon alles getan für dich, damit du heilig, gerecht und gut vor Gott dastehst. So leicht ist das Joch, dass es gar keine Last mehr ist, sondern Geschenk, Verheißung, Leben.

Was ist der Preis für dieses Leben, das nur Jesus gibt? Es kostet mir, dass ich das andere Joch loslasse, worum ich mich so bemüht hatte, um das Leben herauszukriegen. Und das geschieht entweder schnell – loslassen. Oder durch tägliches Üben…

Vielleicht hattest du dir selbst gesagt: wenn ich Titel und Ansehen habe, dann kann ich leben. Oder wenn ich Reichtum, Sicherheit und Macht habe, dann werde ich leben. Aber du merkst, wie schwer es ist, diesen Lebensstil zu handhaben… und gehst darunter kaputt. Wir legen uns selbst so viele Gesetze auf, dass wir gar nicht mehr mithalten können.

Andere wiederum schwören auf die ewige Jugend und tun alles, um doch jung und hübsch und attraktiv auszusehen – und merken, wie die Jahre dahingehen und sie es nicht schaffen und darunter leiden. Was soll das? Geb es ab an Jesus; ER schenkt innere Ruhe.

Nenne wie du es willst; wir alle haben Erwartungen, wie unser Leben reich und erfüllt sein kann. Das Joch Jesu hat seinen Preis: gebe es ab, und nimm sein Joch, seine Worte auf dich.

Einen letzten Gedanken, der unbedingt zu diesem Joch und zum Matthäusevangelium dazugehört. Das Joch hat ja den Sinn, dass man einen Wagen zieht. Man ist unterwegs auf einen Weg mit einem Ziel. Jesus war unterwegs mit einem Ziel vor Augen. Hier sagt Jesus nochmal betont:  Nehmt auf euch mein Joch.

Was ist den Sein Joch?

Das ist das Joch, dass ihm der Vater auferlegt hat. Es ist der Auftrag: Geh zu den Menschen, und teile ihr Leben. Sein Joch ist von Gott auferlegt: Geh hin und nehme die Lasten der Menschen auf dich; lerne ihre Schmerzen kennen, teile ihre Sorgen und bringe du ihnen die Heilung für ihre Krankheit. Das Joch des Jesus ist: nehme die Sünden der ganzen Menschheit auf dich und trage sie an’s Kreuz. Und geh du für sie in das Grab in den Tod, den sie so fürchten. Sein Joch ist sein Lebensweg: Ich, Vater, ich werde dich am 3. Tag aus der Todeshöhle herausrufen und du wirst Sieger sein über Hölle, Tod und Teufel. Und ich werde dich in Ehren in die himmlische Herrlichkeit aufnehmen. Das ist das Joch Jesu. Bist du Teil dieser Mission Jesu für andere?

Ich fasse zusammen: Dazu lädt dich Christus ein, sein Joch auf dich zu nehmen, um teilzuhaben an seinem ganzen Leben von Bethlehem bis Himmelfahrt. Dieses Joch Jesu, ist doch keine Last, sondern wer es auf sich nimmt, für den bedeutet es Befreiung! Teilnahme an dem Leben, Sterben und Auferstehung Jesus – das ist der Grund der tiefen Gewissheit eines Christen, und damit auch der Grund der echten Freude.

Jesus bietet es dir heute ganz neu an: Versuche es doch mit mir. Jesus möchte dein Herz. Doch es hat seinen Preis – es kostet dir alles. Aber Jesus sagt: mein Joch ist sanftmütig, und meine Last ist leicht und ich schenke dir eine ewige Ruhe. Lieber Mensch, du bist gerufen! Amen.

Herr, was kein Mensch vermag, vermag allein dein Wort.

Die Lasten die ich trag, nimmst du und trägst sie fort.

Dein Wort ist Kraft, dein Wort ist Licht / ist Hoffnung, Trost und Zuversicht.

Und der Friede Gottes, der höher ist als aller Verstand, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn. Amen.

Wochenspruch

Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 11, 28 Introitus – Nr. 43

(Matthäus 5, 6; Psalm 18, 2 – 3)

Epistel

Christus ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater. So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. Durch ihn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.

Epheser 2, 17 – 22

Hauptlied

Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn 303

Evangelium

Einer, der mit zu Tisch saß, sprach zu Jesus: Selig ist, der das Brot isst im Reich Gottes! Jesus sprach: Es war ein Mensch, der machte ein großes Abendmahl und lud viele dazu ein. Und er sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, den Geladenen zu sagen: Kommt, denn es ist alles bereit! Und sie fingen an alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muss hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der zweite sprach: Ich habe fünf Gespanne Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der dritte sprach: Ich habe eine Frau genommen; darum kann ich nicht kommen. Und der Knecht kam zurück und sagte das seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knecht: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen, Verkrüppelten, Blinden und Lahmen herein. Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, dass mein Haus voll werde. Denn ich sage euch, dass keiner der Männer, die eingeladen waren, mein Abendmahl schmecken wird.

Lukas 14, 15 – 24


liturgische Farbe: grün

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Mt 11,28

Wochenpsalm: Ps 36

Eingangspsalm: Ps 19, Ps 36, Ps 67, Ps 84, Ps 113

Epistel: Eph 2,17-22

Evangelium: Lk 14,(15) 16-24

Predigttext: Mt 22,1-14

Wochenlied: 250 und 363

 

Erklärung zu den Perikopen:

Die biblischen Predigttexte sind aufgeteilt in die Perikopenreihen I bis VI. Jede Reihe gilt – beginnend mit dem 1. Advent – fortlaufend für ein ganzes Kirchenjahr (aktuelle Reihe = III). Die einzelnen Reihen haben verschiedene Schwerpunkte (Evangelien, Briefe usw.).

 

I(Evangelium): Lk 14,(15) 16-24

II: Eph 2,17-22

III: Mt 22,1-14

IV: 1. Kor 14,1-3..20-25

V: Jes 55,1-3b (3c-5)

VI: 1. Kor 9,16-23