
Das „Lutheran Theological Seminary in Tshwane” hat seine Anfänge im Jahr 1914, als mit der Ausbildung von Evangelisten und Katecheten in Salem begonnen wurde. Im Jahr 1941 wurde offiziell ein Seminar dort gegründet. Das Seminar zog 1955 nach Enhlanhleni bei Pomeroy um, und Ende 2000 nach Pretoria.
In Enhlanhleni bildete das Seminar vor allem Studenten der LCSA aus. Seitdem es in Pretoria ist, ist es ein internationales Seminar. Es haben schon Studenten aus 15 Afrikaländern am LTS studiert. In diesem Jahr haben wir 27 Studenten, die aus Südafrika, Äthiopien, Malawi, Namibia, Nigeria und Tansania kommen. Da das LTS das einzige konfessionelle lutherische Seminar im ganzen südlichen Afrika ist, gibt es für viele Kirchen keine andere Stelle, ihre Pastoren auszubilden.
Die Vollzeitdozenten sind: Dr. Heinz Hiestermann, Dr. Dieter Reinstorf, Pastor Mintesinot Hanfato, Pastor Fernando Huf, Pastor Volmir da Rocha, Bischof Dr. Elliot Sithole. Pastoren Huf und Da Rocha sind aus Brasilien, und werden von der LCMS in Amerika bezahlt.
Die Teilzeitdozenten sind: Pastor Nathan Mntambo, Dr. Radikobo Ntsimane, Frau Magda Huf, Vikar Tobias Schütze, und Prof. Dr. Werner Klän. Prof. Klän ist aus der SELK, er ist einer der bekanntesten deutschen lutherischen Theologen. Er bleibt drei Monate (April – Juni), und hofft es in den kommenden Jahren weiterzumachen. Er ist in Deutschland im Ruhestand.
Bischof Sithole, der neue Bischof der LCSA, ist einer der Dozenten am LTS. Für Bischof Sithole ist theologische Ausbildung sehr wichtig. Die LCSA hat viel zu wenig Pastoren, und er versucht intensiv, neue Leute zu werben. Viele Gottesdienste in der LCSA werden von Laien gehalten, weil sie zu wenig Pastoren haben. Die Laien haben aber wenig oder keine theologische Ausbildung. Bischof Sithole will, dass das LTS diese Leute ausbildet, und so schnell wie möglich damit anfängt. Es ist zu schwer und teuer, für alle diese Leute, ans LTS zu kommen für Training. Der Plan ist darum, dass LTS-Dozenten zu den LCSA-Diözesen fahren, um dort den Unterricht zu machen. Dafür werden Fahrtkosten bezahlt werden müssen, für die kein Geld im Budget ist. Wir hoffen, um in den Winterferien mit dem Laienunterricht anzufangen.
Es besteht weiterhin ein großer Bedarf, um Studenten aus anderen Afrikaländen auszubilden. Wir hatten für das 2025 akademische Jahr Anfragen von 12 Kirchen aus 10 Afrikaländer, die Studenten ans LTS schicken wollten. Es ist aber teuer, Studenten aus dem Ausland zu nehmen, da Flugkosten, Medical Aid, und ein Stipendium ihnen bezahlt werden müsste.
Das LTS hat Akkreditierung, um ein dreijähriges Diplom in Theologie anzubieten. Es ist der Plan, auch Akkreditierung für ein ein- und zweijähriges Programm zu bekommen.
Bitte betet auch, dass wir bald Erlaubnis bekommen, das geplante neue Gebäude mit neuen Klassenzimmern und mehr Studentenwohnungen bauen zu dürfen. Wir benötigen es sehr.
Herzlichen Dank für eure treue Unterstützung!
